
Sichere Nutzung von Infrarotstrahlung in der Nähe flüchtiger Chemikalien
Wenn Sie chemische Reinigungsanlagen betreiben, kennen Sie das Problem bereits. Sie arbeiten mit brennbaren Lösungsmitteln und Dämpfen, die leicht entflammen können. In einer solchen Umgebung ist eine normale Infrarotlampe im Grunde genommen eine Zeitbombe. Ein kleiner Funke oder eine winzige Risse im Quarztubus reichen aus, um ein Feuer auszulösen.
Wir lösen dieses Problem, indem wir die alte Technologie durch Kohlenstofffaserelemente ersetzen, die in einem geschlossenen, widerstandsfähigen Gehäuse untergebracht sind.
Warum Kohlenstofffaser?
Traditionelles Wolfram ist spröde. Kohlenstofffaser hingegen ist viel belastbarer. Sie kann Hitze besser vertragen und sie gleichmäßiger verteilen. Doch der eigentliche Vorteil liegt in der Langlebigkeit. Da der Faden fest im Gehäuse verbaut ist, bricht er nicht einfach ab, wenn die Temperatur stark schwankt. Diese Stabilität ermöglicht es Ihnen, nachts ruhig schlafen zu können, auch wenn Sie in einer gefährlichen Umgebung arbeiten.
Das Geheimnis liegt in der Abdichtung
Der eigentliche Vorteil liegt dort, wo die Lampe mit dem Gehäuse verbunden ist. Wir umhüllen alles mit einem chemikalienresistenten, explosionssicheren Gehäuse. Man kann es sich wie eine Festung vorstellen – eine hermetisch abgeschlossene Barriere, die die brennbaren Dämpfe von den elektrischen Kontakten fernhält.
Außerdem achten wir darauf, dass die Kabel richtig abgedichtet werden. Wir verwenden hochwertige Abdichtungen, damit die Chemikalien nicht entlang der Kabel in die Lampe eindringen können. Falls Ihre Reinigungsmittel besonders aggressiv sind, können wir das Außengehäuse verstärken, damit es im Laufe der Zeit nicht beschädigt wird.
Ein paar Punkte zur Installation
Man kann diese Lampen einfach nicht einfach in eine Steckdose stecken. Es werden spezielle, intrinsisch sichere Kabel sowie eine solide Erdung benötigt. Zudem sollte man mit etwas mehr Platz rechnen – das Schutzgehäuse nimmt schließlich zusätzlichen Raum in Anspruch. Man muss eventuell die Befestigungen anpassen, damit alles passt.
Noch ein Tipp: Aufgrund des Außengehäuses gibt es einen kleinen Wärmeverzug. Das ist zwar kein großes Problem, aber man muss vielleicht die Leistung um 5–10 % erhöhen, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.