
Hören Sie auf, Ihre Spiegel wegzuwerfen!
Die meisten Heizelemente für Badezimmerspiegel sind im Grunde genommen einzeln verwendbar. Sie sind als geschlossene, permanente Einheiten konstruiert – das bedeutet, dass der ganze Spiegel zum Müll wird, sobald das Heizelement ausfällt. Das ist eine Verschwendung.
Wir fanden das verrückt. Deshalb haben wir es anders gemacht. Wir haben ein modulares Infrarotheizelement entwickelt – schließlich wissen wir, wie die Welt wirklich funktioniert: Niemand möchte den ganzen Nachmittag damit verbringen, einen Spiegel von der Wand zu nehmen, nur um ein kaputtes Heizelement auszutauschen.
Der Trick liegt im Gehäuse.
Wir haben das Infrarotheizelement vom Spiegel selbst getrennt. Es gibt keine dauerhaften Klebstoffe oder verschweißten Verbindungen, die man entfernen müssen, um Zugang zu erhalten. Es handelt sich dabei um ein einfaches Einbausystem. Wenn nach fünf Jahren ein Heizelement versagt, muss man einfach das Modul herausnehmen und ein neues einsetzen. Das dauert nur wenige Minuten – nicht Stunden.
Über die Wärmeleistung:
Wir haben Kurzwellen-Infrarotemitter verwendet. Anstatt das Glas einfach zu erwärmen, zielen diese direkt auf die Feuchtigkeit ab. Dadurch wird der Spiegel in weniger als 60 Sekunden wieder klar.
Wir haben eine niedrige Spannung verwendet, damit das Gerät sicher in der Nähe von Wasser eingesetzt werden kann. Gleichzeitig reicht die Leistung aus, um den Nebel sofort zu beseitigen.
Es gibt jedoch einen Haken:
Da es sich um ein modulares System handelt und kein dünnes Folienmaterial, nimmt es etwas mehr Platz ein. Sie benötigen etwa 15–20 mm zusätzlichen Platz im Schrank, damit das Gerät hineinpasst. Das ist aber ein geringer Preis für etwas, das tatsächlich repariert werden kann.
Keine teuren Werkzeuge nötig:
Ich hasse proprietäre Halterungen – sie brechen ständig. Deshalb haben wir Standard-Mechanikverschlüsse sowie Schnellanschlüsse verwendet. Der Techniker kann die Teile problemlos austauschen, ohne spezielle Werkzeuge zu benötigen.
Wir haben dieses System intensiv getestet – indem wir es immer wieder mit dem Aufheizen und Abkühlen belastet haben. Die Anschlüsse bleiben fest. Man verbindet das Gerät einmal, der Rahmen hält alles an Ort und Stelle – und schon ist alles fertig.
So wird aus einem Einwegprodukt ein Gerät, das wirklich lange hält.